Akzente zu setzen mit Farben und Bildern kann jeder.

Ok, fast jeder. Aber darum soll es hier nicht gehen. Sondern um die Typografie, die Schriftgestaltung. Darum mit Texten Akzente zu setzen.

Die Gestaltung des Textes ist ein elementares Element für eine effektive Webseite. Dies beginnt zuerst bei der Wahl der richtigen Schriftarten.

Dazu kommen dann passende Textfarben, Schriftgrößen, Zeilenlängen- und abstände. Fertig. Fertig? Nicht ganz. Denn jetzt kommt die hohe Kunst der Typografie!

Die kleinen Auszeichnungen. Die feinen typografischen Markierungen.

Die detaillierten Textgestaltungen, die vielleicht auch ein gutes Design von einem sehr guten unterscheiden.

Man könnte sie als Teil der Mikrotypografie bezeichnen, also als Detailtypografie.

Im folgenden stelle ich 10 unterschiedliche typografische Highlights vor, die jede Seite auflockern und typografisch verfeinern. Diese sorgen dafür, dass das Benutzungserlebnis erhöht wird.

Die meisten sind kein Hexenwerk und keine hoch trabende technische Wissenschaft, sondern lassen sich recht einfach mit wenigen HTML- & CSS-Anweisungen umsetzen. Sie alle sorgen aber für die besondere typografische Gestaltung, sie alle können den kleinen Unterschied ausmachen.

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Ich kann es nicht mehr sehen.

Ich kann nicht mehr sehen, wie sich Geschäftsmänner die Hände schütteln, glückliche Familien um die Wette strahlen und junge gutaussehende Angestellte in einer total entspannten Büro-Atmosphäre ein total lockeres Meeting halten.

Diese Bilder sehe ich täglich auf Webseiten.
Auf zu vielen Webseiten.

Aber eigentlich ein verschenktes Potential.

Zu den Fakten:

Bilder sprechen uns emotional an. Bilder sagen uns mehr, als es tausend Worte tun können. Bilder bleiben lange im Gedächtnis. Bilder wirken in Sekundenbruchteilen.

Alles richtig und auch gute Gründe, warum Bilder auf Webseiten gerne eingesetzt werden.

Zu oft sind Bilder aber auf Webseiten austauschbar geworden, gerade wenn – oder besser: weil – sie aus Bildkatalogen stammen. Für wenig Geld bekommt man hier professionelle Fotos ohne groß eingeschränkte Nutzungsrechte.

Eine Folge ist aber, dass viele dieser Bilder nun auf vielen Webseiten (oder auch anderen Kommunikationsmedien) im Einsatz sind:

Familien-Klischeebild

Ein typisches Klischeebild, wie ich es zu oft sehe.

Fast jedes Unternehmen hat die Idee von Bildern „mit jungen fröhlichen gutaussehenden Menschen, die nett zuammen vor dem Laptop sitzen und gemeinsam surfen oder ein entspanntes Meeting halten“ – oder so ähnlich. Das mag nicht nur oft fernab jeglicher Realität sein, es ist auch zu oft erkennbar, dass diese Bilder nicht authentisch sind.

Mit Eigenständigkeit und einem Wiedererkennungeffekt haben diese Bilder nichts gemein. Schade eigentlich.

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Was bieten die mir?

Warum soll ich gerade hier kaufen?

Warum soll ich denen vertrauen?

Das sind typische Fragen, die sich ein Besucher einer Webseite – häufig unbewusst – stellt. Vor allem, wenn der Besucher nicht nur ein bisschen „rumschmöckern“ will und auf der Suche nach ein bisschen Unterhaltung ist.

Deine Kunden und die Kunden deiner Kunden sind aber nicht an reinem Entertainment interessiert. Sie sind Geschäftsleute und auf der Suche nach einem guten Webdesigner, Grafiker, Blogger, Coach, Finanzberater, Therapeut oder Dienstleister für was auch immer.

Sie wollen und müssen genau abwägen: Was muss ich bezahlen und was bekomme ich dafür. Welcher Anbieter ist der passende für mich/für uns.

Und man kennt das ja von sich selber: Bin ich auf der Suche nach einer Firma, z.B. einem Maler, weil die Außenfassade unseres Hauses gestrichen werden muss, dann besuche ich mehrere Maler-Webseiten. Ich versuche mir innerhalb weniger Sekunden einen Überblick zu verschaffen. Eben unbewusst anhand der Fragen:
„Wer sind die?“
„Was können die?“
„Bieten, die das an, was ich suche?“

Finde ich hier nicht sehr schnell eine befriedigende Antwort, bin ich weg!

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Kunden können Nerven.

Nicht immer und nicht jeder. Aber doch ab und an.

Manchmal gibt es Aussagen von Kunden, die einen Webdesigner zur Weißglut bringen können. Diese sind nicht bösartig gemeint, sondern entstehen oft aus Unwissenheit oder unrealistischen Erwartungen (die ja aus ersterem entstehen).

Und oft sind wir Dienstleister (was ein Webdesigner ja ist) von solchen Aussagen ja auch nur genervt, weil wir diese immer wieder hören. Immer wieder von unterschiedlichen Kunden, gerne auch in leicht abgewandelter Form, in der Kernaussage aber gleich bleibend. Und irgendwann kann man diese eben nicht mehr hören…

Im folgenden habe ich eine (subjektive) Sammlung von sieben Kundenaussagen zusammengetragen, die ich (leider) immer wieder höre und die ich am liebsten nicht mehr hören will. Vielleicht (vermutlich) hast du dabei das ein oder andere Déjà-vu-Erlebnis:

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Am Anfang war das Licht. Und damit auch die Farbe.

Ohne Licht würden wir keine Farben wahrnehmen und ohne Farben wäre die Welt doch… farblos.

Unterschiede in der Helligkeit und dem Farbton lassen uns die Welt erst visuell erfahrbar machen und Gegenstände differenzieren.

Wir orientieren uns anhand von Farben. Schon unsere Vorfahren in der freien Natur, wir heute in der modernen Großstadt (Ampeln, Schilder usw.).

Auch für Unternehmen, egal ob klein oder groß, ist Farbe ein wichtiges Mittel der Wiedererkennung.

Farben im Alltag

Und auch kein Screendesign kommt ohne den Farbeinsatz und einen ausreichenden Farbkontrast aus.

In diesem Beitrag gehe ich auf die Wirkung von Farben und Farbkontrasten ein. Deren Kenntnisse sind die Grundlage für einen gezielten Farbeinsatz im Screendesign.

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Früher wurden Pferde und Rinder gebrandmarkt.

Mit Hilfe eines Brandeisens wurde ihnen ein Zeichen auf die Haut eingebrannt. Durch diese Symbole oder Buchstaben wurde ein Eigentumsnachweis oder die Rassezugehörigkeit dokumentiert.

Dieses Brandzeichen sollte eine klare Zuordnung und Wiedererkennung der Tiere ermöglichen.

Heutzutage haben Unternehmen, aber auch Selbständige und Freiberufler ein Brandzeichen. Und damit meine ich nicht Tatoos. Das Logo ist schon eher ein Brandzeichen. Auch weitere Gestaltungselemente wie Farben, Bilder und die Typografie gehören dazu. Zusammen ergeben sie das sogenannte Branding.

Und genau wie bei den Pferden ermöglicht das Branding die Zuordnung und Wiedererkennung eines Unternehmens.

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Bilder sind gut.

Bilder auf Webseiten sind gut.

Bilder sprechen uns emotional an. Sie werden schneller wahrgenommen und sie wirken viel schneller als Text. Und vor allem machen Sie ein Design interessant.

Soweit, so einfach und so gut.

Die große Frage ist dann, was für Bildmotive genommen werden sollen.

Stehen analoge Produkte zur Verfügung, ergeben sich die Motive oft von selbst.

Wenn nicht, dann wird oft genug auf die Fotostockagenturen zurückgegriffen. Für wenig Geld, bekommt man hier gute Qualität, also professionelle Fotos ohne groß eingeschränkte Nutzungsrechte.

Der eigentliche Preis bei Bildern aus Stockagenturen ist die fehlende Individualität.

Kommt dann noch Zeitmangel bei der Suche und/oder fehlende Kreativität dazu, dann landet man schnell bei den typischen Bildmotiven.

Typische Bildmotive, die auf sehr sehr vielen Webseiten eingesetzt werden.

Man könnte auch sagen Bildmotive, mit denen man nicht viel falsch machen kann, weil sie irgendwie fast immer passen. Freundlich, nett, schick…

Oder kann man gerade deswegen viel falsch machen?
Gerade weil sie so oft passen und gerade weil sie auf so vielen Webseiten im Einsatz sind, sind sie „verbraucht“.

Es sind Klischeebilder! Man könnte fast meinen, fernab jeglicher Realität!

Sie sind langweilig und eigentlich nichtssagend. Sie sind unpersönlich und unauthentisch. Mit Eigenständigkeit & Wiedererkennungeffekt haben diese Bilder selten etwas zu tun.

Im folgenden habe ich eine Liste meiner ganz persönlichen Highlights von Klischeebildern zusammengestellt, auf die Du in Deinen Screendesigns besser verzichten solltest:

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Pantone kürt die Farbe des Jahres.

Jedes Jahr.

Pantone ist ein Hersteller von Sonderfarben für den Druck. Seit 15 Jahren küren Sie nun die Pantone-Farbe des Jahres. Marsala nennt sich 2015 dieses erdige Weinrot, ein „kräftiger, aber stilvoller Ton“, der „Geist, Körper und Seele bereichert“.

Ein Marketing-Gag, klar.

Pantone-Farbe des Jahres "Marsala"

Die Pantone-Farbe des Jahres 2015 „Marsala“

Die Idee einer Farbe des Jahres ist aber nicht blöd – also zumindest Vermarktungstechnisch, inhaltlich hat sie wohl so gar keinen Sinn. Aber muss es ja auch nicht.

Wo sind die Webdesign-Farben des Jahres?

Nur warum kürt keiner des Webdesigners Farben?

Es gibt auch im Webdesign Farbtrends. Also Farben, die in diesem Jahr häufiger eingesetzt werden. Farben, die in den letzten Jahren oft eine nicht so große Rolle spielten.

Farben, die vielleicht auch nicht auf „Jedermanns“-Seite zu finden sind, sondern auf diesen modernen Material-Flat-Design-Seiten. Auf Seiten, die schlicht sind, natürlich responsiv und vielleicht mit dem ein oder anderen netten jQuery-Animations-Effekt aufwarten.

Ich habe mich auf die Suche gemacht nach diese Farbtrends.

Und was soll ich sagen, ich habe welche gefunden!

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Webdesign-Trends einzusetzen, heißt up-to-date zu sein.

Eigentlich.

Webdesign-Trends einzusetzen, heißt eine (vermeintlich) moderne Webseite zu gestalten. Es gibt so viele Design-Trends, die uns tagtäglich auf unzähligen Webseiten begegnen. Häufig werden diese Trends von uns Webdesignern kopiert, manchmal bewusst, oft aber auch unbewusst.

Aber nicht immer sind diese Trends sinnvoll!

Im folgenden stelle ich sieben von ihnen vor, die zwar nicht grundsätzlich schlecht sind, aber leider zu oft dazu führen, dass sich die Webseite schlechter bedienen lässt.

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Photoshop ist tot!

Ok, Photoshop für Screendesigns ist tot!

Dieser Eindruck kann zumindest leicht entstehen, wenn man den gängigen Meinungen und Berichten rund um Responsive Webdesign und den neuen Webdesign-Workflows glauben darf.

Photoshop ist aber nicht tot für Screendesigns. Der Einsatz hat sich nur gewandelt.

Es ist zwar seltener so, dass komplette Screendesigns zuerst in Photoshop erstellt werden und dann – nach Freigabe durch den Kunden – pixelgenau umgesetzt werden. Es war „früher“ keine Seltenheit, dass sogar alle Unterseiten zuerst in in Photoshop gestaltet wurden. Da kamen schnell eine zweistellige Anzahl an Bilddateien zusammen. Änderungen waren mühsam. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei (ok, nicht immer und überall).

Photoshop hat aber nach wie vor auch für Webdesigner seine Daseinsberechtigung.

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