Sind wir ehrlich, die wohl geilste…
Galerie der schönsten
deutschen Websites
Oft kopiert, hier ist das Original:
Über 860 Corporate Websites, Portfolios, Portale und Shops
Die schönsten deutschen Websites als Inspirationsquelle
Diese Galerie ist nicht entstanden, weil das Internet noch eine weitere Sammlung spektakulärer Award-Websites gebraucht hätte. Im Gegenteil.
Für internationale Webdesign-Inspiration gibt es längst hervorragende Plattformen. Dort findest du experimentelle Interfaces, ungewöhnliche Animationen und Websites, die technisch und gestalterisch alles ausreizen. Für meine tägliche Arbeit mit deutschen Unternehmen, Selbstständigen und Organisationen waren viele dieser Beispiele aber nur bedingt hilfreich.
Denn nicht jedes Projekt braucht eine Website, die beim ersten Scrollen Feuerwerk zündet.
Ein Mittelständler, eine Kanzlei oder ein Beratungsunternehmen braucht vor allem eine Website, die zur Marke passt, Orientierung gibt und professionell wirkt. Trotzdem darf sie eigenständig aussehen.
Genau deshalb habe ich angefangen, gute deutsche Websites zu sammeln. Erst für mich selbst, später öffentlich im Webdesign Journal.
Gute Inspiration zeigt dir nicht, was du kopieren sollst. Sie zeigt dir, was für dein eigenes Projekt möglich ist.
Warum eine Galerie deutscher Websites?
Gute Beispiele helfen oft mehr als lange theoretische Diskussionen über „modernes Webdesign“.
Du kannst anhand konkreter Websites schnell erkennen, welche Gestaltung zu einem Unternehmen passt, wie Inhalte strukturiert werden oder welche Ideen sich auf andere Projekte übertragen lassen.
Die Galerie hilft dir unter anderem dabei,
- neue Layout-Ideen zu entdecken,
- unterschiedliche Navigationskonzepte zu vergleichen,
- passende Farbwelten zu finden,
- Inspiration für Typografie und Bildsprache zu sammeln,
- Beispiele für Kundengespräche herauszusuchen,
- Website-Typen miteinander zu vergleichen,
- dein eigenes Portfolio kritisch zu betrachten.
Gerade im Kundengespräch funktionieren reale Beispiele sehr gut. Statt über Begriffe wie „modern“, „hochwertig“, „minimalistisch“ oder „emotional“ zu diskutieren, kannst du etwas zeigen.
Dann wird schnell klar, worüber ihr eigentlich sprecht.
Was macht eine gute Website aus?
Nicht jede Website landet in dieser Sammlung.
Interessant wird sie dann, wenn sie in mindestens einem Bereich etwas besonders gut macht.
Design
Die Gestaltung wirkt eigenständig und unterstützt die Marke, statt nur aktuellen Trends hinterherzulaufen.
Content
Texte, Bilder und Inhalte arbeiten zusammen. Die Website erklärt verständlich, wofür ein Unternehmen steht und was es anbietet.
User Experience
Besucher finden schnell, was sie suchen. Navigation, Interaktionen und Seitenaufbau unterstützen dabei, statt im Weg zu stehen.
Informationsarchitektur
Inhalte folgen einer nachvollziehbaren Struktur. Themen, Seiten und Navigation ergeben ein schlüssiges System.
Technik
Eine gute Website funktioniert schnell, responsiv und zuverlässig. Technische Qualität fällt im Idealfall gar nicht auf.
Interaktion
Animationen und Micro-Interactions können eine Website lebendiger machen. Entscheidend ist aber nicht die Menge, sondern der sinnvolle Einsatz.
Eine Website muss nicht in allen Bereichen außergewöhnlich sein. Manche überzeugen durch Gestaltung, andere durch Content oder eine ungewöhnlich klare Struktur.
Genau diese Unterschiede machen die Sammlung interessant.
So kannst du die Galerie nutzen
Inspiration für eigene Projekte
Manchmal fehlt nicht die Idee für eine komplette Website, sondern nur ein Ansatz für einen bestimmten Bereich.
Wie könnte eine Hero-Section aussehen? Wie lassen sich Leistungen darstellen? Welche Navigation funktioniert bei vielen Inhalten? Wie präsentieren andere Unternehmen Referenzen oder Cases?
Für solche Fragen lohnt es sich, gezielt durch gute Beispiele zu stöbern. Dabei geht es nicht ums Kopieren. Interessanter ist die Frage:
Warum funktioniert diese Lösung?
Erst dann wird aus Inspiration eine eigene Idee.Beispiele für Kundengespräche
Auch Kunden profitieren von konkreten Referenzen.
„Wir wollen eine moderne Website“ kann praktisch alles bedeuten. Zeigst du dagegen drei unterschiedliche Beispiele, wird die Diskussion sofort konkreter.
- Was gefällt?
- Was wirkt zu kühl?
- Welche Bildsprache passt?
- Wie viel Animation ist sinnvoll?
Solche Gespräche helfen oft stärker bei der gestalterischen Richtung als ein abstraktes Briefing.
Das eigene Portfolio verbessern
Wenn du als Designer, Entwickler oder Agentur arbeitest, lohnt sich auch ein Blick auf die Portfolios anderer Kreativer.
Achte nicht nur auf das Design. Schau dir an, wie Projekte erklärt werden, welche Arbeiten hervorgehoben werden und wie Positionierung, Leistungen und Persönlichkeit zusammenkommen.
Website-Inspiration nach Seitentyp
Nicht jede Website muss dieselben Aufgaben erfüllen. Ein Online-Shop funktioniert anders als eine Unternehmenswebsite. Ein Portfolio wiederum braucht andere Schwerpunkte als ein großes Portal.
Einen ausführlicheren Überblick findest du auch hier:
→ Website-Typen im Überblick
Corporate Websites
Corporate Websites bilden den größten Teil vieler professioneller Webdesign-Projekte.
Sie müssen erklären, was ein Unternehmen anbietet, Vertrauen aufbauen und gleichzeitig eine erkennbare Marke vermitteln. Gute Unternehmenswebsites schaffen das ohne unnötige Effekte.
Besonders interessant sind deshalb Beispiele, bei denen Gestaltung, Markenidentität und Informationsstruktur zusammenpassen.
Portfolios
Portfolio-Websites dürfen oft mutiger auftreten.
Designer, Fotografen, Entwickler, Studios und andere Kreative müssen nicht nur Arbeiten zeigen. Sie müssen auch deutlich machen, warum jemand gerade mit ihnen zusammenarbeiten sollte.
Spannend sind deshalb nicht nur ungewöhnliche Layouts und Animationen, sondern vor allem gute Case Studies und klare Positionierungen.
Online-Shops
Bei Online-Shops treffen Gestaltung und Funktion besonders direkt aufeinander.
Produkte müssen attraktiv präsentiert werden. Gleichzeitig dürfen Navigation, Produktinformationen und Checkout keine unnötigen Hürden erzeugen.
Gute Shop-Designs zeigen deshalb, wie sich Markenwirkung und Bedienbarkeit verbinden lassen.
Portale
Portale haben meist ein anderes Problem: viele Inhalte.
Je größer das Angebot wird, desto wichtiger werden Navigation, Suchfunktionen, Kategorien und Informationsarchitektur.
Bei solchen Websites lohnt sich deshalb besonders der Blick auf Struktur und Orientierung.
Blogs und Magazine
Bei Blogs entscheidet nicht nur der Inhalt über die Qualität.
Typografie, Lesbarkeit, Artikelstruktur, Navigation und interne Verlinkung beeinflussen stark, wie angenehm sich Inhalte konsumieren lassen.
Ein guter Blog sorgt dafür, dass du nach einem Artikel nicht sofort wieder verschwindest, sondern das nächste interessante Thema findest.
Agentur-Websites
Agenturen müssen mehrere Dinge gleichzeitig schaffen.
Sie wollen Kompetenz zeigen, Projekte präsentieren, ihre Arbeitsweise erklären und sich vom Wettbewerb unterscheiden.
Gerade deshalb eignen sich Agentur-Websites gut als Inspirationsquelle für Positionierung, Case Studies und ungewöhnlichere Gestaltungsideen.
Webdesign-Inspiration nach Farben
Manchmal beginnt die Suche nicht mit einem Website-Typ, sondern mit einer bestimmten Atmosphäre.
Blau wirkt anders als Beige. Schwarz-weiße Websites folgen oft einer völlig anderen visuellen Logik als farbenfrohe Designs.
Mit dem Farbfilter kannst du deshalb gezielt nach einer bestimmten Richtung suchen.
Dabei lohnt es sich, nicht nur nach deiner Lieblingsfarbe zu gehen. Entscheidend ist, welche Wirkung eine Farbwelt für Marke, Inhalt und Zielgruppe erzeugt.
Wenn du tiefer ins Thema einsteigen willst:
Inspiration ist nur der Anfang
Eine gute Website entsteht nicht dadurch, dass du möglichst viele schöne Websites gesehen hast.
Entscheidend ist, was du daraus ableitest.
Welche Gestaltungsprinzipien funktionieren immer wieder? Welche Muster passen zu deinem Projekt? Was sieht nur spektakulär aus, löst aber kein Problem?
Nutze die Galerie deshalb nicht als Vorlagenkatalog, sondern als Werkzeug.
Sammle Beispiele. Vergleiche sie. Zerlege sie gedanklich. Und überlege anschließend, welche Idee du für dein eigenes Projekt weiterentwickeln kannst.
Wenn du danach konkreter werden willst:

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