
CSS Gradient Generator
Was ist die CSS-Gradient-Technik?
Ein CSS-Gradient (Farbverlauf) ist kein „Farbwert“, sondern ein vom Browser berechnetes Bild.
Du erzeugst dieses Bild mit Funktionen wie linear-gradient(), radial-gradient() oder conic-gradient()
– und setzt es überall dort ein, wo CSS ein <image> akzeptiert (z. B. bei background-image,border-image, list-style-image, …).
Das ist der Grund, warum sowas nicht funktioniert:
/* ❌ Gradient ist kein background-color */
.box { background-color: linear-gradient(red, blue); }…und das schon:
/* ✅ Gradient ist ein background-image */
.box { background-image: linear-gradient(red, blue); }(Genau darauf weist auch MDN hin: Gradients gehören zum <image>-Datentyp und funktionieren daher nicht inbackground-color & Co.)
Kurz zur Orientierung: So nutzt du den Generator oben
Der Generator hier auf der Seite ist perfekt, um schnell zu „malen“: Du wählst Verlaufstyp (linear / radial / konisch), setzt Farbstopps, verschiebst sie per Drag & Drop und kopierst dir anschließend den fertigen CSS-Code raus. Gerade bei Winkeln, Positionen und vielen Stopps spart das richtig Zeit.
Grundgerüst für alle Demos
Wenn du die Beispiele testen willst, reicht so ein Mini-Markup:
<div class="demo demo--1">Demo</div>Und ein bisschen Basis-CSS:
.demo{
width: min(560px, 100%);
height: 160px;
border-radius: 16px;
display: grid;
place-items: center;
font: 600 18px/1.2 system-ui, sans-serif;
color: white;
} Lineare Gradients:
der Klassiker für Flächen, Buttons & Hero-Bereiche
Richtung & Winkel (die häufigste Stolperfalle)
Lineare Gradients laufen entlang einer Achse. Du kannst die Richtung entweder mit Keywords (to right, to bottom) oder mit Winkeln angeben.
Merke dir:to top = 0deg, to right = 90deg, to bottom = 180deg,to left = 270deg – und Winkel drehen im Uhrzeigersinn.
.demo--1{
background-image: linear-gradient(to right, #7c3aed, #06b6d4);
}
.demo--1b{
background-image: linear-gradient(135deg, #fb7185, #a78bfa, #38bdf8);
}Farbstopps gezielt setzen (mehr „Design“, weniger Zufall)
Ohne Prozentangaben verteilt der Browser die Farben gleichmäßig. Mit Stopps steuerst du, wo eine Farbe dominiert und wo
der Übergang passiert.
.demo--2{
background-image: linear-gradient(
90deg,
#111827 0%,
#111827 20%,
#7c3aed 55%,
#06b6d4 100%
);
}Harte Kanten (für „Color Blocks“, Trennflächen, UI-Chips)
Du willst keine weiche Mischung, sondern eine knackige Kante? Dann gib derselben Farbe zwei Positionen
(Multi-Position-Stops).
.demo--3{
background-image: linear-gradient(
90deg,
#22c55e 0 50%,
#0ea5e9 50% 100%
);
}Transparenz als Overlay (perfekt auf Fotos)
Gradients sind ideal, um Bilder „lesbar“ zu machen – z. B. mit einem dunklen Verlauf von unten.
.demo--4{
background-image:
linear-gradient(to top, rgb(0 0 0 / 0.70), rgb(0 0 0 / 0)),
url("hero.jpg");
background-size: cover;
background-position: center;
}Mehrere Hintergründe werden gestapelt: Der erste Eintrag liegt oben, der letzte unten.
Linear – Basic (links → rechts)
Linear – Winkel + Stopps (mehr Kontrolle)
Linear – harte Kante (perfekt für UI-Badges, Trennflächen)
Repeating Linear Gradients:
Muster ohne Bilddatei (Streifen, Zebra, Raster)
repeating-linear-gradient() wiederholt den Verlauf automatisch über die gesamte Fläche. Das ist super für Streifen,
Warnbänder, dezente Texturen – und bleibt sauber skalierbar.
Diagonale Streifen (Warnband / Highlight)
.demo--5{
background-image: repeating-linear-gradient(
45deg,
#111827 0 12px,
#f59e0b 12px 24px
);
}Feines Raster (für „Paper“, Cards, Editor-Flächen)
.demo--5b{
background-image:
repeating-linear-gradient(0deg, rgb(255 255 255 / .12) 0 1px, transparent 1px 20px),
repeating-linear-gradient(90deg, rgb(255 255 255 / .12) 0 1px, transparent 1px 20px);
background-color: #0b1020;
} Pattern – diagonale Streifen (Warnband, Highlights)
Pattern – Raster aus 2 repeating-linear-gradients
Radiale Gradients:
Spotlight, Vignetten, weiche Schatten
radial-gradient() strahlt von einem Punkt nach außen. Standardmäßig ist die Form Ellipse, Position
center und die Ausdehnung farthest-corner – du kannst aber Form, Größe und Position sehr fein steuern.
Spotlight oben links (Hero-Glow)
.demo--6{
background-image: radial-gradient(circle at 20% 20%, #7c3aed 0%, transparent 55%),
radial-gradient(circle at 80% 30%, #06b6d4 0%, transparent 45%);
background-color: #0b1020;
}Vignette (Rand abdunkeln für Fokus)
.demo--6b{
background-image: radial-gradient(ellipse at center, rgb(0 0 0 / 0) 45%, rgb(0 0 0 / .65) 100%),
url("photo.jpg");
background-size: cover;
background-position: center;
}Donut/„Loch“ Effekt (z. B. Highlight-Ring)
.demo--6c{
background-image: radial-gradient(circle, transparent 52%, #22c55e 54% 62%, transparent 64%);
background-color: #0b1020;
} Radial – Spotlight/Glow (z. B. für Hero-Flächen)
Radial – Vignette (Fokus in die Mitte, Ränder dunkler)
Repeating Linear Gradients:
Muster ohne Bilddatei (Streifen, Zebra, Raster)
Wenn du Polka Dots oder Ringe willst: repeating-radial-gradient() macht genau das – wiederholte Kreise/Ellipsen ohne
Grafikdatei.
Polka Dots
.demo--7{
background-image: repeating-radial-gradient(
circle at 20px 20px,
rgb(255 255 255 / .35) 0 3px,
transparent 3px 18px
);
background-color: #0b1020;
} Konische Gradients:
Kreisverläufe (Pie, Loader, „Shine“)
conic-gradient() legt Farben um einen Mittelpunkt herum – die Farbstopps werden dabei entlang eines Kreisbogens verteilt
(typischerweise per Winkel).
Browser-Support ist in aktuellen Browsern in der Regel gut, aber ältere Versionen (vor allem sehr alte Safari/Chrome) können fehlen –
wenn du „Legacy“ bedienen musst, prüf das kurz.
Pie-/Progress-Look (ohne SVG)
.demo--8{
/* 72% Fortschritt */
background-image: conic-gradient(#22c55e 0 72%, rgb(255 255 255 / .15) 72% 100%);
background-color: #0b1020;
border-radius: 999px;
width: 160px;
height: 160px;
}„Radar“ / Starburst mit repeating-conic-gradient()
.demo--8b{
background-image: repeating-conic-gradient(
from 0deg,
rgb(255 255 255 / .18) 0 10deg,
transparent 10deg 20deg
);
background-color: #0b1020;
}repeating-conic-gradient() ist die wiederholende Variante davon.
Conic – Progress (Wert über CSS-Variable steuerbar)
Repeating Conic – Starburst/Radar (Pattern ohne Bild)
Gradients stacken:
Tiefe, Texturen & Bild-Lesbarkeit in einem Rutsch
Der richtig gute Trick im Alltag ist fast immer: mehrere Hintergründe kombinieren.
Foto + Dunkel-Overlay + feines Noise-Fake
.demo--9{
background-image:
linear-gradient(to top, rgb(0 0 0 / .75), rgb(0 0 0 / 0)),
repeating-linear-gradient(0deg, rgb(255 255 255 / .06) 0 1px, transparent 1px 3px),
url("photo.jpg");
background-size: cover, auto, cover;
background-position: center;
}(Die Regeln zu background-image und Multiple Backgrounds findest du auch bei MDN.)
Overlay – Text auf Bildern sofort lesbarer machen
„Hübsch & praktisch“:
Texte, Borders und Masken mit Gradients
Gradient-Text (Headlines, Badges)
Der Text bekommt einen Hintergrund-Gradient, der dann auf die Buchstaben „geclippt“ wird:
h2.gradient-text{
background-image: linear-gradient(90deg, #a78bfa, #38bdf8, #22c55e);
-webkit-background-clip: text;
background-clip: text;
color: transparent;
}Gradient-Border ohne extra Wrapper
Eine sehr saubere Methode ist: zwei Hintergründe (innen „voll“, außen „Gradient“) + background-clip.
.card{
border: 2px solid transparent;
border-radius: 16px;
padding: 18px;
background-image:
linear-gradient(#0b1020, #0b1020),
linear-gradient(90deg, #7c3aed, #06b6d4);
background-origin: border-box;
background-clip: padding-box, border-box;
color: white;
}Soft-Fade per mask-image (z. B. Bild nach unten ausblenden)
Mit mask-image kannst du Inhalte elegant ausfaden – ebenfalls mit Gradients.
.fade-bottom{
-webkit-mask-image: linear-gradient(to bottom, #000 60%, transparent 100%);
mask-image: linear-gradient(to bottom, #000 60%, transparent 100%);
} Gradient Text
Text mit Verlauf dank background-clip
2 Hintergründe + background-clip
Border – sauber, skalierbar, ohne Pseudo-Elemente
Gradients animieren (ohne „Geflacker“)
Ein Gradient selbst ist kein einzelnes „Bild“, das man wie eine PNG-Datei animiert – am zuverlässigsten wirkt es,
wenn du einen übergroßen Gradient-Hintergrund bewegst:
.animated{
background-image: linear-gradient(90deg, #7c3aed, #06b6d4, #22c55e, #fb7185);
background-size: 300% 300%;
animation: shift 8s ease infinite;
}
@keyframes shift{
0% { background-position: 0% 50%; }
50% { background-position: 100% 50%; }
100% { background-position: 0% 50%; }
} Praxis-Tipps (damit’s im echten Projekt nicht „zu viel“ wird)
- Lesbarkeit zuerst: Auf starken Gradients immer Kontrast checken (Overlays sind dein Freund).
- Dezent gewinnt: 1–2 dominante Farben + ein ruhiger Übergang wirken meist hochwertiger als Regenbogen-Action.
- Fallback ist easy: Setz vor dem Gradient eine solide
background-color– Browser, die den Gradient nicht können, zeigen dann wenigstens etwas Sinnvolles. - Weniger Stopps = schnelleres Feintuning: Starte simpel, dann Stopps gezielt ergänzen (nicht andersrum).
Wenn du willst, kann ich dir den Text auch direkt im Stil eurer bestehenden Tool-Seiten strukturieren
(inkl. „Kurz erklärt“-Boxen, Pro-Tipps, typische Fehlerbilder + Copy/Paste-Demos) – aber der Inhalt oben ist bereits so geschrieben,
dass du ihn unter dem Generator sauber einfügen kannst.
Entdecke dazu auch:
Farbverläufe im Webdesign: Design-Tipps & Trends
Was sind CSS Gradients?
Farbverläufe gehören zu den wirkungsvollsten Gestaltungsmitteln im Webdesign. Sie erzeugen Tiefe, lenken den Blick und verleihen Flächen Leben – ganz ohne zusätzliche Bilddateien. Mit CSS Gradients definierst du diese Verläufe direkt im Stylesheet. Der Browser berechnet sie in Echtzeit, was sie scharf auf jedem Display macht und die Ladezeit deiner Website nicht belastet.
CSS kennt verschiedene Verlaufstypen: Lineare Gradients verlaufen in eine Richtung, radiale Gradients strahlen von einem Punkt aus, und konische Gradients drehen sich um einen Mittelpunkt. Die Syntax dafür ist mächtig, aber auch etwas sperrig – besonders wenn du mit mehreren Farbstopps, Winkeln und Positionen arbeitest.
Warum ein Generator sinnvoll ist
Genau hier kommt der CSS Gradient Generator ins Spiel. Statt die Werte mühsam per Hand einzutippen und im Browser zu testen, siehst du das Ergebnis sofort. Du wählst Farben aus, verschiebst Farbstopps per Drag-and-Drop und passt Winkel oder Verlaufsform an – alles visuell und intuitiv.
Das spart nicht nur Zeit, sondern fördert auch das Experimentieren. Oft entstehen die besten Farbkombinationen durch Ausprobieren, nicht durch Planung. Ein Generator macht dieses Experimentieren niedrigschwellig und gibt dir den fertigen CSS-Code zum Kopieren.
Typische Einsatzbereiche für Gradients
Farbverläufe begegnen dir im Webdesign an vielen Stellen: als Hintergrund für Hero-Bereiche und Sektionen, als Overlay über Bildern, um Text lesbar zu machen, als Hover-Effekt für Buttons oder als dezente Akzente in Karten und UI-Elementen. Auch moderne Markenauftritte setzen verstärkt auf Gradients – denk an die ikonischen Verläufe von Instagram oder Spotify.
Mit dem Generator kannst du solche Effekte schnell nachbauen oder eigene Varianten entwickeln, die zu deinem Projekt passen.
Der CSS Gradient Generator
Der Generator liefert dir sauberen, browsertauglichen Code, den du direkt in dein Stylesheet übernehmen kannst. So verbindest du kreative Freiheit mit technischer Präzision – und sparst dir das Nachschlagen der korrekten Syntax.
Probier verschiedene Kombinationen aus und entdecke, wie viel Wirkung ein durchdachter Farbverlauf entfalten kann.
Alle Tools & Generatoren im Überblick:

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