Google Fonts Mixer

Google Fonts Kombinator

Der Google Fonts Kombinator zeigt dir auf einen Blick, wie zwei Schriften zusammenwirken – wähle eine für Überschriften, eine für Fließtext und finde dein perfektes Paar.

Was ist Font Pairing?

Font Pairing beschreibt die Kunst, zwei Schriften zu kombinieren, die sich ergänzen, ohne zu konkurrieren. Typischerweise trifft eine ausdrucksstarke Headline-Schrift auf eine zurückhaltende Fließtextschrift. Die eine zieht den Blick an, die andere lässt sich ermüdungsfrei lesen. Zusammen erzeugen sie visuelle Hierarchie und Charakter.

Die Herausforderung: Nicht jede Kombination funktioniert. Zwei ähnliche Schriften wirken langweilig, zwei zu unterschiedliche chaotisch. Die goldene Mitte liegt im Kontrast mit Verwandtschaft – Schriften, die sich unterscheiden, aber harmonieren.

Warum Google Fonts?

Google Fonts bietet über 1.500 kostenlose Schriftfamilien, die sich legal und unkompliziert in jedes Webprojekt einbinden lassen. Keine Lizenzgebühren, keine komplizierten Nutzungsbedingungen. Ein Link im Head-Bereich, und die Schrift steht bereit.

Diese Fülle ist Segen und Fluch zugleich. Die Auswahl überfordert, besonders wenn du nicht nur eine Schrift suchst, sondern zwei, die zusammenpassen. Hier setzt der Kombinator an: Er reduziert die Komplexität und macht das Zusammenspiel sichtbar.

Wie das Tool funktioniert

Du wählst eine Schrift für Überschriften und eine für den Fließtext. Die Vorschau zeigt sofort, wie beide gemeinsam wirken – in realistischen Textmengen, nicht nur als einzelne Wörter. Du siehst Headline und Absatz nebeneinander, so wie sie später auf deiner Website erscheinen.

Gefällt die Kombination nicht? Ein Klick wechselt die Schrift, die Vorschau aktualisiert sich. Dieses schnelle Durchprobieren ersetzt stundenlanges Raten und macht Font Pairing zugänglich, auch ohne typografische Vorbildung.

Bewährte Kombinationsstrategien

Einige Prinzipien führen zuverlässig zu guten Ergebnissen. Serif trifft Sans-Serif ist der Klassiker: Eine Serifenschrift für Überschriften, eine serifenlose für den Fließtext – oder umgekehrt. Der Kontrast ist deutlich, aber nicht beliebig.

Schriften derselben Superfamilie funktionieren fast immer. Manche Schriftfamilien bieten Serif- und Sans-Varianten, die aufeinander abgestimmt wurden – etwa Roboto und Roboto Slab oder Source Sans und Source Serif.

Ähnliche x-Höhen sorgen für optische Ruhe. Wenn Kleinbuchstaben beider Schriften ungefähr gleich hoch sind, wirkt das Schriftbild ausgewogen.

Worauf du achten solltest

Prüfe die Lesbarkeit im Fließtext. Manche Schriften glänzen als Headline, versagen aber in kleinen Größen über mehrere Absätze. Der Kombinator zeigt längere Textpassagen – nutze das zur Beurteilung.

Achte auch auf die verfügbaren Schnitte. Brauchst du Kursiv, Fett, Fett-Kursiv? Nicht jede Google Font liefert alle Varianten.

Das Ergebnis mitnehmen

Hast du dein Paar gefunden, kopierst du den Einbettungscode direkt aus dem Tool. Die CSS-Angaben für font-family sind ebenfalls dabei. Von der Idee zur Umsetzung vergehen nur Minuten.
Typografie macht den Unterschied zwischen einer Website, die funktioniert, und einer, die beeindruckt. Der Kombinator hilft dir, diesen Unterschied zu finden.

Google Fonts Mixer 13

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