CONTENT DESIGN

…verbindet die Unternehmensziele mit den Nutzerbedürfnissen.
Als Ergebnis ist die Inhaltserstellung und -gestaltung effizienter, zielgerichteter und nutzerzentrierter.

WAS IST CONTENT DESIGN?

Content Design ist eine neue Art, über Inhalte nachzudenken und die Inhaltsproduktion strukturierter und nutzerzentrierter zu gestalten.

Die Inhalte sind das Entscheidende – Content Design vereint Konzeption, Design und Inhaltserstellung. Dabei werden die Unternehmensperspektive und die Nutzerbedürfnisse gleichermaßen beachtet, um so die Entwicklung von Inhaltselementen nutzerzentrierter und zielorientierter anzugehen.

Content Design ist somit die Basis für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation und Website.

Wieso ist die Verbindung aus Konzeption, Design und Text so wichtig?

Es ist ja nicht neu, dass der Inhalt wichtig ist, naja, eigentlich das wichtigste einer Website ist. Genau deswegen kommen die Besucher schließlich.

Und eigentlich geht auch kein Design ohne Inhalt.  

Die Debatte wird ja gerne mal geführt (Content vs. Design – Was nun first?).
Und vermutlich kennst du es aus deiner Praxis:
Haben wir schon erste Inhalte oder fangen wir zuerst mit dem Design an?

Für ein gutes Ergebnis steht aber nicht das eine vor dem anderen, sondern beide bilden eine Einheit.

Die besten Printanzeigen funktionieren beispielsweise genau so:

Content Design 1

Weder mit Worten, noch mit dem Design alleine ließe sich die Aussage und Wirkung so markant und treffend erreichen.

Design und Text bereichern sich gegenseitig, bis man sie nicht einmal mehr getrennt betrachten kann, sondern sie als Teile eines größeren Ganzen sieht. 

Diese Erkenntnis ist erstmal ein alter (Werbe-)Hut. Hat aber nichts von seiner Bedeutung verloren, denn:

Wir leben in einer medialen Welt

Wir leben in einer Welt, die einerseits unter Informationsüberflutung leidet, deren Bewohner aber einen Großteil ihrer Zeit mit digitalen Inhalten verbringen. Um hier mitzuhalten und aufzufallen, braucht es, richtig: Inhalte! Hochwertige und relevante Inhalte.

Das Ziel kann also nicht sein, einfach durch Masse an Inhalten Kunden anzulocken. Es braucht besondere „Erlebnisse“ (neudeutsch: User Experience oder Customer Experience), um hier aufzufallen. Die Leser, Besucher, Konsumenten wollen nicht einfach mehr nur irgendwelche Inhalte.

Inhalte alleine reichen aber nicht.

Was nützen die tollsten Inhalte, wenn sie keiner konsumiert? Warum viel Mühe mit Inhalten machen, wenn sie keinen interessieren? Oder wenn zwar Interesse da ist, aber die Konsumenten die Inhalte nicht finden oder diese nicht einfach wahr- und aufnehmbar sind?

Die Inhalte müssen also vor allem relevant sein für den Leser. Und sie müssen so gestaltet sein, dass er diese einfach konsumieren kann.

Die Inhaltsgestaltung beginnt daher bei den Benutzern.

Content Design & User Needs

Als Vorbild und Vorreiter hierfür kann Sarah Richards und ihr Team zählen, die vor allem bekant wurden, indem sie vor einigen Jahren in Großbritannien über 400 verschiedene Regierungs-Websites  in einem einzigen Webauftritt zusammen führten.

Was technisch schon mehr als herausfordernd klingt, scheint spätestens bei der Informations- und Inhaltsstruktur unmöglich. Herausgekommen ist aber eine Website, die mit Preisen ausgezeichnet und regelmäßig als vorbildlich genannt und gelobt wird.

Wie sie das geschafft haben? Sie haben im Grunde eine neue Disziplin geschaffen:
Das Content Design.

Dieser neue Prozess zielte darauf ab, die Inhaltsproduktion viel strukturierter und nutzerzentrierter zu gestalten.

Es hilft dem Benutzer, den Inhalt dann zu erhalten, wenn er ihn braucht, in der Sprache und im Format, die er braucht. Content Design ist nicht nur eine Technik, die hilft, bessere Inhalte zu produzieren – es ist eine neue Art, über Inhalte nachzudenken.

Content Design ist nicht einfach eine andere Bezeichnung für Webdesign, Grafik-Design, Copywriting oder…

Es ist nicht alter Wein in neuen Schläuchen.

Im Mittelpunkt des Content Designs
stehen die Bedürfnisse der Benutzer

… und das bedeutet, zu erkennen, was deine Benutzer genau wollen. Die Inhalte dienen nicht (mehr) der Selbstbeweihräucherung und plumben Bewerbung der eigenen Angebote.
Es geht darum die Bedürfnisse mit den passenden Inhalten und geeigneten Inhaltsarten (Text, Bild, Video usw.) für den aktuellen Bedarf an der richtigen Stelle bereit zu stellen. Diese Inhalte müssen dann lesefreundlich und einfach aufzunehmen sein.

It’s about using data and evidence to give the audience what they need, at the time they need it and in a way they expect.
Sarah Richards (Content Design London)

Es fängt damit an, Daten zu analysieren, um festzustellen, wann, wo und wie die Benutzer Informationen konsumieren wollen. Beim Content Design gibt es keinen Raum für Annahmen – Erfolg oder Misserfolg hängen davon ab, wie gut die Bedürfnisse Ihrer Benutzer verstanden werden.

Content Design ist Kommunikation
mit der gewünschten Zielgruppe

Design ist Kommunikation. Inhalt ist Kommunikation.

Und die meisten Probleme sind Kommunikationsprobleme.

Das ist bei Unternehmen und einer Website nicht anders.

Content-Design ist ein nutzerzentrierter, zielorientierter Ansatz für die Entwicklung von Inhaltselementen.

Content Design ist Auswahl und Vermittlung einer Nachricht.
Aber gezielt abgestimmt auf den Empfänger und seine Erwartungen, Bedürfnisse und Erfahrungen. Mit „Kanälen“ (Inhaltstypen, Medien), auf denen er „empfangsbereit“ ist und in einer Art und Weise, die er versteht.

Content Design ist Kommunikation.

Und um erfolgreich zu kommunizieren, musst du wissen, was du sagen und erreichen willst und was der Empfänger für Bedürfnisse hat.

Und die sich daraus ergebene Rechnung ist recht simpel:
Werden Kunden-/Besucheranforderungen erfüllt, werden die Unternehmensziele (eher) erreicht. Es geht eben nicht mehr darum „nur“ Websites zu ansprechend zu gestalten und auch Inhalte zu schreiben.

Digitalen Content zu gestalten, heißt, auf eine kundenzentrierte und effiziente Weise zu kommunizieren. Design und Content bilden eine harmonische Einheit und werden nicht getrennt voneinander erstellt.

Inhalte, die keiner braucht…

Was passiert, wenn die Website-Besucher…

  • die Inhalte nicht wollen,
  • die Inhalte nicht brauchen,
  • kein Interesse an den Inhalten haben,
  • die Inhalte nicht konsumieren oder
  • die Inhalte gar nicht erst nicht anschauen?

Dann wurde die komplette Arbeit in Konzeption, Texte schreiben, Design und auch Technik umsonst gemacht.

Im schlimmsten Falle ist das Budget für das Website-Projekt verbrannt. Man könnte sich damit trösten, dass es keiner merkt, da sich nach dem Launch keiner mehr um die Website kümmert (weder Kunde noch Webdesigner/Agentur) und erst recht keine Analyse gemacht wird. Das macht es aber nur noch schlimmer.

Eventuell wurde gar noch Geld für die Vermarktung (Ads, Anzeigen usw.) verschwendet.

Das Ignorieren von Besucherbedürfnissen, Inhalte von schlechter Qualität,
unpassende Gestaltung führt zur Geldvernichtung.

Die richtigen Inhalte
für die richtigen Besucher
zur richtigen Zeit

Man sollte keine Website erstellen, nur weil es alle machen, oder es mal wieder Zeit für einen Relaunch wäre. Eine weitere Website, zu den vorhanden Milliarden Websites, interessant erstmal keinen.

Content Design hilft es besser zu machen:
Zuerst nach dem „Problem“ zu suchen (wie können wir den Besuchern helfen, ihr Leben besser machen) und nicht gleich eine vermeintliche Lösung zu präsentieren (irgendwie eine neue Website).

Eine Content Design-Mentalität hilft Inhalte von guter Qualität zu produzieren, die dem Benutzer einen Mehrwert bieten.

Und damit sind diese Inhalte auch für den Websitebetreiber effizienter.

So können beispielsweise mit gezielten Service-Inhalten, die immer gleichen Anfragen per Telefon oder E-Mail reduziert werden. Oder die Verfügbarkeit von weiteren Produktinformationen und praktischen Einsatzbeispielen kann für Vertrauen und Sympathie sorgen.

Die richtigen Inhalte für die richtigen Besucher im richtigen Moment im richtigen Kanal zur Verfügung zu stellen, …

  • bringt mehr Ertrag aus dem Angebot.
  • hilft Besuchern die richtigen, gewünschten Informationen zu bekommen.
  • spart Geld, erhöht die Einnahmen.
  • spart Zeit.
  • löst Probleme.

Ein Content Designer hat vielfältige Aufgaben:

  • Verständnis des Zwecks, der Ziele und der Vision eines Unternehmens.
  • Erfüllung von Kunden-/Besucheranforderungen.
  • Ausarbeitung von Inhalten auf der Grundlage eines abstrakten Konzepts
  • Erstellung der Informationsarchitektur.
  • Gliederung und visuelle Gestaltung der Inhalte.
  • Inhalte zugänglich gestalten (für unterschiedliche Medien, Hardware, Nutzungsszenarien).
  • Tests und Auswertung von Benutzerverhalten.

Der Begriff Content Design(er) ist im deutschen noch nicht allzu geläufig. Im Grunde ist es ja fast eine Mischung aus den Disziplinen Konzept, Content, Design und Technik.

Es geht aber um die noch intensivere Zusammenarbeit der einzelnen Bereiche. Und bei Selbständigen und kleinen Agenturen, sowie Unternehmen um das Verständnis um die Wichtigkeit und die Zusammenhänge des Content Designs.

Definition Design

Um das Prinzip Content Design richtig zu verstehen, muss man den Begriff „Design“ weiter fassen, als es im deutschen üblich ist. Hier bezieht er sich meistens (nur) auf die visuelle Gestaltung.

Ein Designer befasst sich aber zuerst mit der Funktion eines Objektes und dessen Interaktion mit dem Benutzer. Im angelsächsischen wird der Begriff daher gerne weiter gefasst und meint auch technische bis konzeptionelle Anteile der Gestaltung.

Content Design vereint Unternehmensperspektive
und Nutzerbedürfnisse

Content Design sorgt also dafür, zwei Aspekte zu vereinen:

  • Die eigene Perspektive, welche sowohl die eigenen Unternehmenswerte und das eigene Denken und gleichzeitig die angebotenen Lösungen und den Nutzen präsentiert.
  • Die Nutzerbedürfnisse mit ihren Erfahrungen, Erwartungen, Wünschen und Vorstellungen.

Content Design ist damit nicht irgendwie ein neues Buzzword, das der Branche neue Aufträge bescheren soll.

Content Design ist eher eine Denk- und Arbeitsweise, die bestehende Prozesse optimieren kann.

Dieser neue Prozess zielte darauf ab, die Inhaltsproduktion viel strukturierter und nutzerzentrierter zu gestalten.

Content Design 2

Content Design ist also die Basis für eine erfolgreiche Unternehmenskommunikation und Website. Hierauf bauen dann die neumodischen Begriffe wie User Experience und User Centered Design überhaupt erst auf.

Content Design und Konversion

Es gibt fachliche Lektüre, da wird quasi die Steigerung der Konversionsrate als das Hauptziel des Content Designs angesehen. Das ist insofern gut, da bei sehr vielen Websites die Planung einer Konversion (also die Wandlung von Besuchern zu Kunden, Anfragenden usw.) zu kurz kommt.

Aber Konversion – auch wenn es natürlich sehr verlockend klingt – ist nicht das Hauptziel einer Website (speziell dafür geschaffene Landing Pages mal außen vor). Eine Website kann so viel mehr Ziele haben (Vertrauen aufbauen, Expertise zeigen, Image schaffen usw.), dass die Konzentration auf die Konversion zu eng und spezifisch ist.

Denn vor der Konversion kommen so viele Aspekte, die vor allem ein Hauptziel haben:
eine Beziehung zu dem Besucher aufbauen
.

Wenn das gelingt, dann klappt es auch mit der Konversion. Und das ist auch der Grund, warum dieser Artikel Content Design nicht alleine als Optimierungsprozess der Konversionsrate ansieht. Dies gehört sicherlich dazu, aber Content Design geht noch weit darüber hinaus.

Content Design ist der strategische Erfolgsfaktor
der Unternehmenskommunikation

Die strategisch geplante Umsetzung des Content Designs wird zum Erfolgsfaktor des Website-Projektes, wenn die Prozesse so verstanden und umgesetzt werden wie im Artikel beschrieben.

Es geht darum, die Aufmerksamkeit der Besucher/potentiellen Kunden/Zielgruppen zu gewinnen und passenden hilfreichen Inhalt bereit zu stellen, den diese in der jeweiligen Situation benötigt, um weiter voran zu kommen.

Es zeigt sich aber, dass Content Design nicht nur ein reines Inhalts- oder Gestaltungs„ding“ ist.

Und unbedingt zu beachten:
Auch wenn hier immer wieder von Website die Rede ist, Content Design bezieht sich auch auf alle anderen Kanäle und Medien, in denen ein Unternehmen kommunziert!

Content Design ist disziplinübergreifend

Die Aspekte, die im Content Design zusammenkommen, sind vielfältig:

  • Konzeption
  • Informationsarchitektur
  • User Interface Design
  • Kommunikationsdesign
  • User Experience
  • Typografie
  • Redaktion
  • Inhaltserstellung
  • Copywriting
  • Psychologie
  • Suchmaschinenoptimierung
  • Web- / Frontendentwicklung
  • Barrierefreiheit
  • (Web-)Analyse
  • Unternehmensberatung
  • Vermarktung
  • Kundenbeziehungsmanagement
  • Projektmanagement
Aspekte des Content Designs

Man könnte daher fast sagen, Content Design ist Webdesign.
Oder:

Webdesign ist Content Design
ist Kommunikation
ist Beziehungsaufbau.

Weiterführende Artikel

Und nun zu dir:
Wo hast du schon Erfahrungen mit Content Design gemacht?
Wo merkst du, dass die Inhalte nicht strategisch geplant, erstellt und gestaltet wurden?
Wie sieht es in deinen Projektabläufen aus? Wie sind die Inhaltsprozess in deiner Agentur/deinem Unternehmen?

Erzähle uns davon in den Kommentaren:

24 Kommentare zu „Content Design“

  1. Hallo Martin,
    vielen Dank für deinen tollen Artikel! Ich schätze deine strukturierte Aufbereitung und verständliche Erklärung der Themen 😀

    Wir sind gerade dabei Inhalte für unsere Website zu erstellen. Inhalte strategisch zu erstellen (oder zu planen) ist eine echte Herausforderung, … wo genau fängt man am besten an bzw. hört auf. Wenn man ein Produkt in einer Sparte hat oder sich selbst als Produkt verkauft, finde ich die Struktur klarer. Spricht jedoch ein Produkt verschiedene Zielgruppen an, die jedoch unterschiedlichste Informationen (und Sprache/Fachbegriffe) benötigen, wird es schon verwirrender. Für ein und dasselbe Produkt dann 2 Seiten anzulegen, macht keinen Sinn und eine Website mit generischen Marketing-Floskeln auch nicht und zu viel Infos können dann auch wieder erschlagen. Der Grad ist schmal 😀
    „Die richtigen Inhalte für die richtigen Besucher zur richtigen Zeit“ fasst unseren Ansporn gut zusammen … klingt einfach, ist jedoch knifflig. Wer ist denn DER richtige Besucher? Was macht ihn richtig? Auch spannend ist, was machen eine gute Vision und erfolgreiche Unternehmensziele aus? Ich bin von deinem Artikel auf jeden Fall mal wieder gut inspiriert und freue mich auf deine weiteren Artikel.

    Liebe Grüße, Elena

    1. Hello Elena,
      Danke für einen Kommentar und Feedback.
      Ja, es ist sicherlich sehr einfach gesagt „die richtigen Inhalte für die richtigen Besucher zur richtigen Zeit“ bereitzustellen.
      Die Herausforderung der praktischen Umsetzung nehme ich mal als Anregung mit. Es wird demnächst ein ergänzender Artikel folgen, wie man die Nutzerbedürfnisse herausfindet und relevanten Content erstellt.
      Gruss
      Martin

  2. Hallo Martin,
    sehr ausführlicher Artikel. Vielen Dank dafür!

    Leider habe ich schon bessere Artikel von dir gelesen. In diesem Artikel wiederholst du dich sehr häufig und meiner Meinung nach war der Text in die Länge gezogen. Dennoch lieferst du einen guten Gesamtüberblick über das Thema.

    Gut finde ich deinen CTA über dem Kommentarbereich, sowie die FAQ zum Content Design.

    Mir ist aufgefallen, dass im Zentrum von Content Design der Nutzer steht. Dies ist ein sehr guter Ansatz, den ich aus UX-Gründen voll und ganz nachvollziehen kann. Design sollte sich weder dem Content unterordnen müssen, noch andersrum. Denn an oberster Stelle steht immer der Nutzer und folglich eine gute Usability!

    Für die Zukunft möchte ich die Themen mehr koppeln und den Content nicht erst nach dem Design entwickeln. Vielleicht lassen sich dadurch auch kleinere Designabweichungen vermeiden. 🙂

    Viele Grüße
    Marvin von MC-Mediadesign

    1. Hallo Marvin von MC-Mediadesign 😉
      danke für deinen Kommentar. Wieso leider? Ist doch schön, wenn du sogar noch bessere Artikel hier gelesen hast 🙂

      Und wenn du wüsstest, wie lange der Artikel ursprünglich mal war… Ich habe den schon ordentlich gekürzt, bzw. auf mehrere Artikel aufgeteilt.
      Ich nehme dein Feedback aber für eine Überarbeitung mit.
      Gruss
      Martin

      1. Stimmt, so kann man es natürlich auch sehen!
        Ich habe das direkt als Anreiz genommen, die alten Artikel erneut zu lesen und habe wieder neue Ansätze gefunden. Das Beispiel mit dem Haus werde ich auf jeden Fall im nächsten Kundengespräch verwenden, um den Preis der Website zu erklären.

        Wieso ist das Thema Content-Design so wichtig für dich?
        Aus Usability-Gründen oder weil viele ein veraltetes Konzept benutzen, wo Design und Content getrennt sind?

        Viele Grüße
        Marvin von MC-Mediadesign

        1. Ich habe vor allem in den letzten Monaten gemerkt, dass zu oft auf das Webdesign „drumherum“ gut geachtet wurde – ich selber bei meinem Projekten, aber auch bei fremden Website. Was ja auch gut und richtig ist, das aber gleichzeitig Themen wie die sorgfältige Planung der Inhalte in Bezug auf die eigentlichen Bedürfnisse der Besucher und die folgende Erstellung und feine Ausgestaltung der Inhalte zu wenig Wert gelegt wurde. Das habe ich angefangen zu ändern: Einmal bei meinem eigenen Projekten wie bspw. das Webdesign Journal, aber auch bei Kundenprojekten.

  3. Ich habe Marketing und Webentwicklung studiert und bin dort schon öfter mit Content Design in Berührung gekommen. Ich finde die ganzen User Centered Ansätze echt cool.
    Im Agenturalltag ist mir nur leider aufgefallen, dass gerade kleine Unternehmen noch nicht so ganz vom Wert einer anständigen Webseite sind. Generell unterschätzen die Lokalen Anbieter gerne die Vorteile die eine Anständige online Präsenz vor allem auch in Kombi mit Google Business bringt. Dank deinem Artikel hab ich wieder ein paar gute Punkte für Gespräche gefunden. Danke dir für den tollen Überblick! Liebe Grüße, PixlFux

  4. Hallo Martin,

    vielen lieben Dank für diesen ausführlichen Artikel. Thematisch sehr gut aufgearbeitet und wie immer, verständlich erklärt.
    Ich muss gestehen, dass ich mir darüber bisher noch gar nicht so arg viele Gedanken gemacht habe, bisher war alles intuitiv, aber vielleicht werde ich da mal einen neuen Ansatz angehen.

    Viele Grüße aus Niederbayern
    Hiacynta

  5. Es ist bei Websites wie oft im Leben oder in Unternehmen – man geht mehr von sich selbst aus als von der Nutzer- oder Kundenseite her zu denken… Das sollte man sich immer klar machen. Gute Denkanstösse in deinem Aritkel! Stephan

  6. Hallo Martin,
    toller Beitrag, mit sehr vielen wichtigen Impulsen!
    Ich arbeite viel mir Kleinstunternehmern zusammen. Bei diesen ist aus meiner Perspektive die klare inhaltliche Positionierung auf der Webseite (und anderen Kanälen) entlang der Bedürfnisse ihrer Wunschkunden das A und O!

    Der zweite Schritt, der in Deinem Beitrag anklingt, funktioniert allerdings fast nie: Nach Launch der Webseite auch die Besucherdaten zu erheben, zu verstehen, zu analysieren und auszuwerten…, sodass der Inhalt angepasst werden kann.

    Die Gründe sind meistens ganz simpel: Keine Zeit es selbst zu machen und keine extra Ressourcen, um jemanden zu beauftragen. Ich rate ihnen dann, mit den Kunden/ der Zielgruppe häufiger direkt mal ins Gespräch zu kommen und nachzufragen, um darüber feedback einzuholen. Was meint Ihr? BG Tanja

    1. Hallo Tanja,
      danke für deinen Kommentar.
      Es entspricht auch meiner Erfahrung (mit Selbständigen und KMU), dass die regelmäßige Analyse und Optimierung fast nie umgesetzt wird… Auch dafür soll dieser Artikel da sein, um hierfür mehr Bewusstsein zu schaffen.

      Die Anregung direkt von den Kunden Feedback einzuholen und das zu sammeln ist gut.
      Man kann es dann noch mit „Aufklärung“ versuchen, also seinen Kunden deutlich machen, was eine regelmäßige Optimierung bringen kann (auch im Vergleich zum nächsten großen Relaunch in ein paar Jahren)…

      Gruss
      Martin

  7. Hallo Martin,
    gute Übersicht über die vielen Facetten des Content Designs. 🙂 Ich bin ja noch am „lernen“ und beschäftige mich erst seit wenigen Monaten überhaupt mir Webdesign. Mir würden dann immer noch ein paar Beispiele weiterhelfen zu einzelnen Aspekten, um zu verstehen, wie das Ganze in der Umsetzung gemeint ist.
    Trotzdem toller Blog! ich lese fleißig weiter! 🙂

    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Hallo Julia,
      danke für deinen Kommentar. Ja, du hast recht, der Artikel ist eher theoretisch. In den kommendenen Monaten werden einige Artikel folgen, die einzelne Themen des Content Designs näher beleuchten und da achte ich dann wieder auf praxisnähere Beispiele 🙂

      Gruss
      Martin

  8. Ich finde, „Content-Design“ ist eine der schwierigsten Geschichten. Es fängt mit einer guten Typographie und den entsprechenden Regeln an. Aber hier hapert es bei vielen Webworkern.

    1. Ja, u.a. deswegen finde ich die Thematik so spannend und wichtig.
      Denn beim Content Design kommen viele Aspekte zusammen, eben auch viele, die oft vernachlässigt werden wie die Typografie!

  9. Danke für die Zahlreichen Tipps und Ideen!
    Im Bereich der Digitalisierung ist noch viel Potential. Mit der bewussten Verbindung von Text und Design können ungeahnte Möglichkeiten entstehen und umgesetzt werden. Durch die Verwendung von Bildern, Farben und Piktogrammen ist die Übersetzbarkeit von unverständlichen Abläufen in verständliche Abläufe leichter.
    Jedenfalls sind es Themen, die uns alle in nächster Zeit begleiten.
    Freue mich auf die Artikel von der Praxis für die Praxis!

  10. Hallo Martin,
    danke für diesen interessanten Artikel. Dieser bestätigt mich, dass wir es, als kleines Design-Büro, intuitiv richtig machen. Zwar nennen wir es nicht Content Design, aber unsere Herangehensweise deckt sich damit. Wenn wir für Design beauftragt werden, gehen wir oftmals erst einen Schritt zurück, um zu hinterfragen, ob die vom Kunden gelieferten Inhalte und Wünsche auch mit dem eigentlichen Unternehmens-/Kommunikationsziel und der Zielgruppe funktionieren. Nicht selten wird dann noch einmal optimiert und nachjustiert, so dass auch das Design zielführend entwickelt und umgesetzt werden kann.
    Viele Grüße, David

    1. Hallo David,
      danke für dein Kommentar. Man muss es nicht so nennen, bzw. die Benennung ist an sich eigentlich egal. Das Prinzip dahinter ist (mir) wichtig.
      Schön, wenn ihr es auch so macht. Ich denke dieser „Arbeitsschritt“ oder wie du es nennst „einen Schritt zurück gehen“, ist elementar und trennt bei Webdesignern und Agenturen die Spreu vom Speizen.

      Gruss
      Martin

  11. Hallo Martin,
    erst einmal danke für den Artikel! Er spricht mir aus der Seele. Der Satz „Wir brauchen nur eine kleine Webseite, die uns darstellt.“ ist mir ein Graus. Ich versuche dann immer den Leuten klar zu machen, dass sich grundsätzlich mal keiner für ihr tun, ihr Produkt etc. interessiert. Die Leute interessieren sich dafür, wer ihnen ihr Problem löst. Es ist teilweise recht schwierig, den Perspektivenwechsel den Kunden zu vermitteln.
    Der Punkt, dass Content Design nicht nur die Webseite umfasst, sondern auch andere Kanäle, ist extrem wichtig. Nur mit stimmiger Kommuniktion und Auftritt nach außen, in den passenden Kanälen, mit relevanten Inhalten lässt sich sich wirklich überzeugen.
    In Projekten lässt sich das leider nicht immer gut umsetzen. Oft wird gesagt, „der Content kommt von uns“. Oft ewig lange Selbstbeweihräucherungen. Dann ist es ein Konflikt, die Inhalte zu drehen (zusätzliche Zeit und Kosten) bzw. drehen zu lassen (dito).
    Die Erläuterungen zum Content Design sind spitze. Es fehlt mir noch der Ansatz zur praktischen Umsetzung. Eine Art Guide, um strukturiert gutes Content Design zu machen. Handwerkszeug für die praktische Umsetzung wäre insofern super, da man den Kunden gleich richtig einbinden könnte.
    Ich finde Deine Beiträge sehr hilfreich und klar. Es sind echte Arbeitshilfen.
    Viele Grüße,
    Kerstin

  12. Hallo Martin,

    Ein runder und umfassender Artikel zum Thema „Content Design“. Insbesondere gefällt mir die Grafik zur Unternehmenssicht vs. Nutzerziele und der daraus resultierenden Schnittmenge.

    Für alle, die noch tiefer in das Thema „Content Design“ eintauchen möchten, Robert Weller und ich haben unser Wissen in das gleichnamige Buch gepresst – mit unzähligen Beispielen, unseren Strategien und Erfahrungen und vielen Hands-on-Tipps (da hier in den Kommentaren danach gefragt wurde).

    Viel Erfolg und vielen Dank für viele erfrischende Gedanken zu dem Thema!

    Ben Harmanus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Content Design 7

Über den Autor

Martin Hahn ist Webdesigner, Dozent, Fachbuchautor und dreifacher Papa.
Seit vielen Jahren hilft er anderen effektivere Webdesigns zu erstellen – in Schulungen und mit Artikeln auf dieser Website.

Mehr über diese Website
und den Autor erfahren   →

Häufige Fragen zum Content Design:

Content Design ist eine neue Art, über Inhalte nachzudenken und die Inhaltsproduktion strukturierter und nutzerzentrierter zu gestalten.

Content Design vereint Konzeption, Design und Inhaltserstellung. Dabei werden die Unternehmensperspektive und die Nutzerbedürfnisse gleichermaßen beachtet, um so die Entwicklung von Inhaltselementen nutzerzentrierter und zielorientierter anzugehen.

Content Design ist eine neue Art, über Inhalte nachzudenken. Im Mittelpunkt des Content Designs stehen noch stärker die Bedürfnisse der Benutzer und die Erstellung und Gestaltung von Antworten hierauf.

 

Bewertungsergebnis: 4.9 / 5. | Anzahl der Bewertungen: 57

24 Kommentare zu „Content Design“

  1. Hallo Martin,
    vielen Dank für deinen tollen Artikel! Ich schätze deine strukturierte Aufbereitung und verständliche Erklärung der Themen 😀

    Wir sind gerade dabei Inhalte für unsere Website zu erstellen. Inhalte strategisch zu erstellen (oder zu planen) ist eine echte Herausforderung, … wo genau fängt man am besten an bzw. hört auf. Wenn man ein Produkt in einer Sparte hat oder sich selbst als Produkt verkauft, finde ich die Struktur klarer. Spricht jedoch ein Produkt verschiedene Zielgruppen an, die jedoch unterschiedlichste Informationen (und Sprache/Fachbegriffe) benötigen, wird es schon verwirrender. Für ein und dasselbe Produkt dann 2 Seiten anzulegen, macht keinen Sinn und eine Website mit generischen Marketing-Floskeln auch nicht und zu viel Infos können dann auch wieder erschlagen. Der Grad ist schmal 😀
    „Die richtigen Inhalte für die richtigen Besucher zur richtigen Zeit“ fasst unseren Ansporn gut zusammen … klingt einfach, ist jedoch knifflig. Wer ist denn DER richtige Besucher? Was macht ihn richtig? Auch spannend ist, was machen eine gute Vision und erfolgreiche Unternehmensziele aus? Ich bin von deinem Artikel auf jeden Fall mal wieder gut inspiriert und freue mich auf deine weiteren Artikel.

    Liebe Grüße, Elena

    1. Hello Elena,
      Danke für einen Kommentar und Feedback.
      Ja, es ist sicherlich sehr einfach gesagt „die richtigen Inhalte für die richtigen Besucher zur richtigen Zeit“ bereitzustellen.
      Die Herausforderung der praktischen Umsetzung nehme ich mal als Anregung mit. Es wird demnächst ein ergänzender Artikel folgen, wie man die Nutzerbedürfnisse herausfindet und relevanten Content erstellt.
      Gruss
      Martin

  2. Hallo Martin,
    sehr ausführlicher Artikel. Vielen Dank dafür!

    Leider habe ich schon bessere Artikel von dir gelesen. In diesem Artikel wiederholst du dich sehr häufig und meiner Meinung nach war der Text in die Länge gezogen. Dennoch lieferst du einen guten Gesamtüberblick über das Thema.

    Gut finde ich deinen CTA über dem Kommentarbereich, sowie die FAQ zum Content Design.

    Mir ist aufgefallen, dass im Zentrum von Content Design der Nutzer steht. Dies ist ein sehr guter Ansatz, den ich aus UX-Gründen voll und ganz nachvollziehen kann. Design sollte sich weder dem Content unterordnen müssen, noch andersrum. Denn an oberster Stelle steht immer der Nutzer und folglich eine gute Usability!

    Für die Zukunft möchte ich die Themen mehr koppeln und den Content nicht erst nach dem Design entwickeln. Vielleicht lassen sich dadurch auch kleinere Designabweichungen vermeiden. 🙂

    Viele Grüße
    Marvin von MC-Mediadesign

    1. Hallo Marvin von MC-Mediadesign 😉
      danke für deinen Kommentar. Wieso leider? Ist doch schön, wenn du sogar noch bessere Artikel hier gelesen hast 🙂

      Und wenn du wüsstest, wie lange der Artikel ursprünglich mal war… Ich habe den schon ordentlich gekürzt, bzw. auf mehrere Artikel aufgeteilt.
      Ich nehme dein Feedback aber für eine Überarbeitung mit.
      Gruss
      Martin

      1. Stimmt, so kann man es natürlich auch sehen!
        Ich habe das direkt als Anreiz genommen, die alten Artikel erneut zu lesen und habe wieder neue Ansätze gefunden. Das Beispiel mit dem Haus werde ich auf jeden Fall im nächsten Kundengespräch verwenden, um den Preis der Website zu erklären.

        Wieso ist das Thema Content-Design so wichtig für dich?
        Aus Usability-Gründen oder weil viele ein veraltetes Konzept benutzen, wo Design und Content getrennt sind?

        Viele Grüße
        Marvin von MC-Mediadesign

        1. Ich habe vor allem in den letzten Monaten gemerkt, dass zu oft auf das Webdesign „drumherum“ gut geachtet wurde – ich selber bei meinem Projekten, aber auch bei fremden Website. Was ja auch gut und richtig ist, das aber gleichzeitig Themen wie die sorgfältige Planung der Inhalte in Bezug auf die eigentlichen Bedürfnisse der Besucher und die folgende Erstellung und feine Ausgestaltung der Inhalte zu wenig Wert gelegt wurde. Das habe ich angefangen zu ändern: Einmal bei meinem eigenen Projekten wie bspw. das Webdesign Journal, aber auch bei Kundenprojekten.

  3. Ich habe Marketing und Webentwicklung studiert und bin dort schon öfter mit Content Design in Berührung gekommen. Ich finde die ganzen User Centered Ansätze echt cool.
    Im Agenturalltag ist mir nur leider aufgefallen, dass gerade kleine Unternehmen noch nicht so ganz vom Wert einer anständigen Webseite sind. Generell unterschätzen die Lokalen Anbieter gerne die Vorteile die eine Anständige online Präsenz vor allem auch in Kombi mit Google Business bringt. Dank deinem Artikel hab ich wieder ein paar gute Punkte für Gespräche gefunden. Danke dir für den tollen Überblick! Liebe Grüße, PixlFux

  4. Hallo Martin,

    vielen lieben Dank für diesen ausführlichen Artikel. Thematisch sehr gut aufgearbeitet und wie immer, verständlich erklärt.
    Ich muss gestehen, dass ich mir darüber bisher noch gar nicht so arg viele Gedanken gemacht habe, bisher war alles intuitiv, aber vielleicht werde ich da mal einen neuen Ansatz angehen.

    Viele Grüße aus Niederbayern
    Hiacynta

  5. Es ist bei Websites wie oft im Leben oder in Unternehmen – man geht mehr von sich selbst aus als von der Nutzer- oder Kundenseite her zu denken… Das sollte man sich immer klar machen. Gute Denkanstösse in deinem Aritkel! Stephan

  6. Hallo Martin,
    toller Beitrag, mit sehr vielen wichtigen Impulsen!
    Ich arbeite viel mir Kleinstunternehmern zusammen. Bei diesen ist aus meiner Perspektive die klare inhaltliche Positionierung auf der Webseite (und anderen Kanälen) entlang der Bedürfnisse ihrer Wunschkunden das A und O!

    Der zweite Schritt, der in Deinem Beitrag anklingt, funktioniert allerdings fast nie: Nach Launch der Webseite auch die Besucherdaten zu erheben, zu verstehen, zu analysieren und auszuwerten…, sodass der Inhalt angepasst werden kann.

    Die Gründe sind meistens ganz simpel: Keine Zeit es selbst zu machen und keine extra Ressourcen, um jemanden zu beauftragen. Ich rate ihnen dann, mit den Kunden/ der Zielgruppe häufiger direkt mal ins Gespräch zu kommen und nachzufragen, um darüber feedback einzuholen. Was meint Ihr? BG Tanja

    1. Hallo Tanja,
      danke für deinen Kommentar.
      Es entspricht auch meiner Erfahrung (mit Selbständigen und KMU), dass die regelmäßige Analyse und Optimierung fast nie umgesetzt wird… Auch dafür soll dieser Artikel da sein, um hierfür mehr Bewusstsein zu schaffen.

      Die Anregung direkt von den Kunden Feedback einzuholen und das zu sammeln ist gut.
      Man kann es dann noch mit „Aufklärung“ versuchen, also seinen Kunden deutlich machen, was eine regelmäßige Optimierung bringen kann (auch im Vergleich zum nächsten großen Relaunch in ein paar Jahren)…

      Gruss
      Martin

  7. Hallo Martin,
    gute Übersicht über die vielen Facetten des Content Designs. 🙂 Ich bin ja noch am „lernen“ und beschäftige mich erst seit wenigen Monaten überhaupt mir Webdesign. Mir würden dann immer noch ein paar Beispiele weiterhelfen zu einzelnen Aspekten, um zu verstehen, wie das Ganze in der Umsetzung gemeint ist.
    Trotzdem toller Blog! ich lese fleißig weiter! 🙂

    Liebe Grüße,
    Julia

    1. Hallo Julia,
      danke für deinen Kommentar. Ja, du hast recht, der Artikel ist eher theoretisch. In den kommendenen Monaten werden einige Artikel folgen, die einzelne Themen des Content Designs näher beleuchten und da achte ich dann wieder auf praxisnähere Beispiele 🙂

      Gruss
      Martin

  8. Ich finde, „Content-Design“ ist eine der schwierigsten Geschichten. Es fängt mit einer guten Typographie und den entsprechenden Regeln an. Aber hier hapert es bei vielen Webworkern.

    1. Ja, u.a. deswegen finde ich die Thematik so spannend und wichtig.
      Denn beim Content Design kommen viele Aspekte zusammen, eben auch viele, die oft vernachlässigt werden wie die Typografie!

  9. Danke für die Zahlreichen Tipps und Ideen!
    Im Bereich der Digitalisierung ist noch viel Potential. Mit der bewussten Verbindung von Text und Design können ungeahnte Möglichkeiten entstehen und umgesetzt werden. Durch die Verwendung von Bildern, Farben und Piktogrammen ist die Übersetzbarkeit von unverständlichen Abläufen in verständliche Abläufe leichter.
    Jedenfalls sind es Themen, die uns alle in nächster Zeit begleiten.
    Freue mich auf die Artikel von der Praxis für die Praxis!

  10. Hallo Martin,
    danke für diesen interessanten Artikel. Dieser bestätigt mich, dass wir es, als kleines Design-Büro, intuitiv richtig machen. Zwar nennen wir es nicht Content Design, aber unsere Herangehensweise deckt sich damit. Wenn wir für Design beauftragt werden, gehen wir oftmals erst einen Schritt zurück, um zu hinterfragen, ob die vom Kunden gelieferten Inhalte und Wünsche auch mit dem eigentlichen Unternehmens-/Kommunikationsziel und der Zielgruppe funktionieren. Nicht selten wird dann noch einmal optimiert und nachjustiert, so dass auch das Design zielführend entwickelt und umgesetzt werden kann.
    Viele Grüße, David

    1. Hallo David,
      danke für dein Kommentar. Man muss es nicht so nennen, bzw. die Benennung ist an sich eigentlich egal. Das Prinzip dahinter ist (mir) wichtig.
      Schön, wenn ihr es auch so macht. Ich denke dieser „Arbeitsschritt“ oder wie du es nennst „einen Schritt zurück gehen“, ist elementar und trennt bei Webdesignern und Agenturen die Spreu vom Speizen.

      Gruss
      Martin

  11. Hallo Martin,
    erst einmal danke für den Artikel! Er spricht mir aus der Seele. Der Satz „Wir brauchen nur eine kleine Webseite, die uns darstellt.“ ist mir ein Graus. Ich versuche dann immer den Leuten klar zu machen, dass sich grundsätzlich mal keiner für ihr tun, ihr Produkt etc. interessiert. Die Leute interessieren sich dafür, wer ihnen ihr Problem löst. Es ist teilweise recht schwierig, den Perspektivenwechsel den Kunden zu vermitteln.
    Der Punkt, dass Content Design nicht nur die Webseite umfasst, sondern auch andere Kanäle, ist extrem wichtig. Nur mit stimmiger Kommuniktion und Auftritt nach außen, in den passenden Kanälen, mit relevanten Inhalten lässt sich sich wirklich überzeugen.
    In Projekten lässt sich das leider nicht immer gut umsetzen. Oft wird gesagt, „der Content kommt von uns“. Oft ewig lange Selbstbeweihräucherungen. Dann ist es ein Konflikt, die Inhalte zu drehen (zusätzliche Zeit und Kosten) bzw. drehen zu lassen (dito).
    Die Erläuterungen zum Content Design sind spitze. Es fehlt mir noch der Ansatz zur praktischen Umsetzung. Eine Art Guide, um strukturiert gutes Content Design zu machen. Handwerkszeug für die praktische Umsetzung wäre insofern super, da man den Kunden gleich richtig einbinden könnte.
    Ich finde Deine Beiträge sehr hilfreich und klar. Es sind echte Arbeitshilfen.
    Viele Grüße,
    Kerstin

  12. Hallo Martin,

    Ein runder und umfassender Artikel zum Thema „Content Design“. Insbesondere gefällt mir die Grafik zur Unternehmenssicht vs. Nutzerziele und der daraus resultierenden Schnittmenge.

    Für alle, die noch tiefer in das Thema „Content Design“ eintauchen möchten, Robert Weller und ich haben unser Wissen in das gleichnamige Buch gepresst – mit unzähligen Beispielen, unseren Strategien und Erfahrungen und vielen Hands-on-Tipps (da hier in den Kommentaren danach gefragt wurde).

    Viel Erfolg und vielen Dank für viele erfrischende Gedanken zu dem Thema!

    Ben Harmanus

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Scroll to Top