Artikel der Kategorie: Webdesign

Liebe Webdesigner und Webprogrammierer,
ohne Euch wäre die Internet-Welt ein grauer und langweiliger Ort ohne Emotion und Leidenschaft (ok, zumindest fast).

Jede schöne Website, die ihr mit Fleiß und Geduld in stundenlanger Arbeit erstellt habt, hat es verdient, eine möglichst große Zielgruppe anzusprechen und viel Traffic zu generieren. Es wäre doch schade, wenn eure ganze Mühe von niemandem gesehen würde.

Der Traffic-Kanal über die Suchmaschinen ist für viele Websitebetreiber attraktiv, da für die organischen Suchergebnisse bei Google & Co. kein Geld bezahlt werden muss. Daher ist eine Optimierung für diesen Kanal oft sinnvoll.

Das Tolle dabei:
Du, lieber Designer/Programmier, kannst aktiv die Suchmaschinenoptimierung mitgestalten!

In diesem Beitrag zeige ich, ein SEOler, Dir neun Regeln, die du beachten solltest, um eine Website für die Suchmaschinen zu optimieren.

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Es ist die beliebteste Frage bei einem Webseitenprojekt. Und nicht selten entscheidet sich an der Antwort, wohin das Projekt vergeben wird. Die Frage nach den Kosten für eine Website.

Ja, was kostet sie denn nun, „eine Website“? Schon Generationen von Webdesignern, Agenturen und Kunden haben sich an dieser Frage und ihrer Antwort den Kopf zerbrochen.

Und wohl schon jeder Webdesigner hat schon einmal als erstes die Frage von einem potentiellen Neukunden gehört: „Was kostet bei ihnen eine Website?“
Und wer in diesem Geschäft erfolgreich sein will, der sollte hierauf eine spontane Antwort parat haben.

Wie wäre es zum Beispiel mit „€ 2.784,75“!?

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Die Welt ist im Wandel. Sie wird immer schneller, komplexer und unübersichtlicher.

Auch und vor allem in der Online-Welt spiegelt sich diese Entwicklung und subjektive Wahrnehmung wieder.
Auch im Webdesign ändern sich regelmäßig Trends, neue Techniken, Programme und Apps kommen dazu, sowie veränderte und gestiegene Anforderungen.

Und dann gibt es nicht wenige Stimmen, die behaupten „Webdesign sei tot“, bzw. die Automatisierung (gerne auch „Arbeit 4.0“ genannt) werde auch die Tätigkeit eines Webdesigners zukünftig überflüssig(er) machen.

Wie steht es also eigentlich genau um die Thematik Webdesign?

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Der erste Eindruck ist wichtig!

Und klar, der zweite auch.

Denn du kennst das sehr gut:
Du kommst auf eine Webseite und hast dir in Sekundenbruchteilen (unbewusst) ein (erstes) Urteil gebildet.
Bevor du auch nur die ersten Inhalte gelesen und dich orientiert hast, was es hier gibt und wie du dahin kommst, hast du einen ersten Eindruck gewonnen.

Du bleibst ein paar Sekunden und schaust dich auf der Seite etwas weiter um. Was gibt es hier? Finde ich, was ich suche? Was wird mir geboten? Dein Eindruck verfestigt sich.

Auch ohne die Inhalte, wegen denen du eigentlich gekommen bist, verursacht die Seite eine enorme Wirkung auf dich, sie wirkt – ästethisch und emotional. Sie prägt deinen weiteren Besuch der Seite entscheidend.

Aber was genau sorgt für den ersten und zweiten Eindruck? Und wie kann ich diesen beeinflussen?
An zwei praktischen Beispielen will ich dies verdeutlichen. Als Fallstudie habe ich zwei Webdesigns herausgesucht, die ich Anfang des Jahres leicht überarbeitet habe.

Zwei Webdesigns, bei denen ich mit wenig Aufwand einen großen Effekt erreichen konnte.

Die beiden Webdesigns waren ok, aber nichts besonderes. Das Budget für die beiden Redesigns war knapp. Nicht weil es den beiden Webseitenbetreibern nicht mehr Wert gewesen wäre, sondern weil ich der Meinung war, dass man kein großes Redesign machen muss. Oft kann man durch gezielte, punktuelle Veränderungen eine große Wirkung erreichen.

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Es ist ein bisschen wie das Henne-Ei-Problem!

Was ist zuerst da: Der Inhalt oder das Design?

So sieht zumindest der Arbeitsalltag vieler Webdesigner & Webagenturen aus:

  • Liefert der Kunde die Inhalte bevor ich mit dem Design anfange? Kann ich also das Design basierend auf den Inhalten gestalten?
  • Oder wartet der Kunde auf das Design, damit er weiß, wofür er Inhalte erstellen soll?

So oder so, keine der beiden Varianten führt in den meisten Fällen zu einem befriedigenden Ergebnis.

Erstellt der Kunde die Inhalte zuerst, weiß der Designer wenigstens WAS er zu gestalten hat. Aber der Kunde hängt zu oft in der Luft. Er weiß oft gar nicht um die Möglichkeiten der möglichen Inhaltsgestaltung und Interaktion. Eine Bleiwüste in Word geschrieben, ist dann häufig das Resultat.

Darf der Designer zuerst gestalten, weil der Kunde doch so gerne „zuerst etwas sehen möchte“, dann müssen Platzhalter-Inhalte herhalten – Lorem Ipsum usw.
Der Kunde weiß dann wenigstens genau, welche Inhalte er erzeugen soll und wie viel.

Das Design kann dann zwar auch nett aussehen, aber es wird wohl kaum zu den späteren Inhalten passen. Denn in diesem Falle wäre das Design reine Fassade. Völlig losgelöst von den Inhalten.

Erst Inhalte, dann Design oder andersherum,
oder wie jetzt?

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Was bieten die mir?

Warum soll ich gerade hier kaufen?

Warum soll ich denen vertrauen?

Das sind typische Fragen, die sich ein Besucher einer Webseite – häufig unbewusst – stellt. Vor allem, wenn der Besucher nicht nur ein bisschen „rumschmöckern“ will und auf der Suche nach ein bisschen Unterhaltung ist.

Deine Kunden und die Kunden deiner Kunden sind aber nicht an reinem Entertainment interessiert. Sie sind Geschäftsleute und auf der Suche nach einem guten Webdesigner, Grafiker, Blogger, Coach, Finanzberater, Therapeut oder Dienstleister für was auch immer.

Sie wollen und müssen genau abwägen: Was muss ich bezahlen und was bekomme ich dafür. Welcher Anbieter ist der passende für mich/für uns.

Und man kennt das ja von sich selber: Bin ich auf der Suche nach einer Firma, z.B. einem Maler, weil die Außenfassade unseres Hauses gestrichen werden muss, dann besuche ich mehrere Maler-Webseiten. Ich versuche mir innerhalb weniger Sekunden einen Überblick zu verschaffen. Eben unbewusst anhand der Fragen:
„Wer sind die?“
„Was können die?“
„Bieten, die das an, was ich suche?“

Finde ich hier nicht sehr schnell eine befriedigende Antwort, bin ich weg!

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Webdesign-Trends einzusetzen, heißt up-to-date zu sein.

Eigentlich.

Webdesign-Trends einzusetzen, heißt eine (vermeintlich) moderne Webseite zu gestalten. Es gibt so viele Design-Trends, die uns tagtäglich auf unzähligen Webseiten begegnen. Häufig werden diese Trends von uns Webdesignern kopiert, manchmal bewusst, oft aber auch unbewusst.

Aber nicht immer sind diese Trends sinnvoll!

Im folgenden stelle ich sieben von ihnen vor, die zwar nicht grundsätzlich schlecht sind, aber leider zu oft dazu führen, dass sich die Webseite schlechter bedienen lässt.

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Photoshop ist tot!

Ok, Photoshop für Screendesigns ist tot!

Dieser Eindruck kann zumindest leicht entstehen, wenn man den gängigen Meinungen und Berichten rund um Responsive Webdesign und den neuen Webdesign-Workflows glauben darf.

Photoshop ist aber nicht tot für Screendesigns. Der Einsatz hat sich nur gewandelt.

Es ist zwar seltener so, dass komplette Screendesigns zuerst in Photoshop erstellt werden und dann – nach Freigabe durch den Kunden – pixelgenau umgesetzt werden. Es war „früher“ keine Seltenheit, dass sogar alle Unterseiten zuerst in in Photoshop gestaltet wurden. Da kamen schnell eine zweistellige Anzahl an Bilddateien zusammen. Änderungen waren mühsam. Diese Zeiten sind zum Glück vorbei (ok, nicht immer und überall).

Photoshop hat aber nach wie vor auch für Webdesigner seine Daseinsberechtigung.

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Gutes Webdesign? Was ist überhaupt gutes Webdesign?

Nett aussehend? Verkaufend? Dem Kunden gefallend?

Für mich ist ein Webdesign gut, wenn es effektiv ist.
Was ist aber „effektives Webdesign“?

Effektiv ist übersichtlich

Wo bin ich hier?

Wo kann ich hin?

Wie komme ich dahin?

Und wie komme ich wieder zurück?

Fragen, die sich die Besucher stellen. Fragen, die ein Webdesign sehr sehr schnell beantworten sollte.

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